Wie funktioniert der Bezug von Naturstrom

Das Schweizer Stromnetz ist mit einem See vergleichbar.
Die Zuflüsse finden aus verschiedenen „Quellen“ wie zum Beispiel Solar- Wasser- Wind- oder Atomkraftwerken statt.
Aus diesem See fliesst der Strom dann über das lokale Versorgungsnetz zu den Konsumentinnen und Konsumenten in die Steckdose.
Damit der „Wasserspiegel“ des Sees konstant bleibt, muss dem Stromnetz die gleiche Menge Strom, die verbraucht wird, wieder zugeführt werden.
Als Kunde kann man zwar nicht direkt beeinflussen, welcher Strom aus der eigenen Steckdose kommt. Aber durch den Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien in Form von ökologischem Mehrwert kann man bestimmen, welche Stromart in welcher Menge in den See fliesst.
 
Sie als Kunde beziehen also den „physischen“ Strom weiterhin bei den EKZ oder einem andern Elektrizitätswerk und erwerben - vermittelt durch den Verein Naturstrom Pfannenstiel - direkt bei einem Produzenten in der Region den ökologischen Mehrwert für die von Ihnen gewünschte Menge.
Mit dem Kauf von Naturstrom bezahlen Sie also den Mehrwert (Differenz zum Strom aus anderen Energiequellen) direkt an den Produzenten in der Region. Dazu kommen noch wie bisher die Kosten Ihres Elektrizitätswerkes (Netznutzung, Energie, Grundpreis, Zählermiete, gesetzliche Abgaben etc.).

  • Mit Ihrem Beitrag sichern Sie sich also garantiert lokal erzeugten Strom aus erneuerbaren Quellen. 
  • Sie können die von Ihnen gewünschte Menge Naturstrom frei wählen, hier gilt der Grundsatz: "Auch Kleinvieh macht Mist."
  • Der Solarstromanteil im Netz und damit die Anzahl Produzenten wachsen durch die Bestellung von Solarstrom.
  • Das sogenannte Herkunftsnachweissystem garantiert, dass der Strom nur einmal verkauft werden kann. 
  • Selbstverständlich wird jährlich ein Bilanzausweis über Ihren Bezug ausgestellt.